Vorstand der Gilden-Stiftung Bad Bramstedt

Vorsitzender
Reimer Fülscher
Kaufmann
stv. Vorsitzender
Jan-Uwe Schadendorf
Bankkaufmann
stv. Vorsitzender
Stefan Hünger
Bezirkskommissar
Vorstandsmitglied
Gerd Kiel
Installateurmeister
Vorstandsmitglied
Ansgar Schroedter
Malermeister
Vorstandsmitglied
Hans-Jürgen Kütbach
Bürgermeister
Vorstandsmitglied Dr. Andreas Schult Zahnarzt Ältermann der Volgelschützengilde Burkhard Reck Maurermeister Öllermann der Fleckensgilde Dr. Martin Wisy Elektroingenieur

Vorstandsmitglied bis zu seinem viel zu frühen Tode 2008: 
Unser Mitbegründer:  Jürgen Fuhlendorf, Wirt des "Kaisersaal"

Die Gilden-Stiftung wurde im Jahre 2003 errichtet und ihr liegt folgendes Stiftungsgeschäft zu Grunde:
Stiftungsgeschäft

Die Unterzeichner, Jürgen Fuhlendorf als König in 2003 der Bad Bramstedter Vogelschützengilde von 1695, und Jan-Uwe Schadendorf als Ältermann in 2003 der Bramstedter Fleckensgilde von 1677 errichten hiermit eine Stiftung unter dem Namen „Gilden-Stiftung Bad Bramstedt – Stiftung zur Förderung des Gemeinwesen“ als Stiftung des bürgerlichen Rechts mit dem Sitz in Bad Bramstedt.

Die Stiftung soll Rechtsfähigkeit erlangen; die nach § 80 BGB erforderliche Genehmigung wird eingeholt werden.

Die Stifter statten aus eigenen Mitteln und aus Mitteln, die sie von weiteren Stiftern erhalten haben und die auf Notaranderkonto des Notars Peter Wasner in Bad Bramstedt treuhänderisch verwahrt werden, die Stiftung mit einem Vermögen von 30.000 Euro (in Worten: dreißigtausend) aus. Einzelheiten ergeben sich aus § 3 der angehängten Satzung.

Die finanziellen Beiträge der einzelnen Personen ergeben sich aus beigefügten Listen.

Die Stiftung soll folgende Zwecke erfüllen, Förderung

der Kunst und Kultur,
des Heimatgedankens,
des Denkmalschutzes,
des Umwelt- und Landschaftsschutzes im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes,
der Wissenschaft und Forschung

jeweils vornehmlich in Bad Bramstedt , und zwar durch Zuwendungen an andere gemeinnützige Körperschaften oder durch eigene Maßnahmen. Die Einzelheiten ergeben sich aus insbesondes § 2 der Satzung.

Die Stifter geben die als Anlage beigefügte Satzung.

Bad Bramstedt, den 05.11.2004

Jürgen Fuhlendorf Jan-Uwe Schadendorf
Satzung (anerkannt vom Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein am 26.11.2004; geändert 10.3.2010)

Präambel

Die Mitglieder der Bad Bramstedter Gilden fühlen sich seit jeher dem Gemeinwohl und dem Gemeinwesen in der Stadt verbunden ebenso wie dem Heimatgedanken, dem Orts- und Landschaftsbild und der Traditionspflege.

Da die Pflege dieser Gedanken und Aufgaben nicht allein dem Staat abverlangt werden kann, sondern besonders in eigenem Bürgerengagement erbracht werden soll, initiieren Mitglieder der Bad Bramstedter Gilden die Gründung dieser Stiftung mit entsprechendem Aufgabenfeld.

§ 1

Name, Sitz und Rechtsform

(1) Die Stiftung führt den Namen ”Gilden-Stiftung Bad Bramstedt – Stiftung zur Förderung des Gemeinwesens -”.

(2) Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Bad Bramstedt.

§ 2
Zweck


(1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes ”Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

(2) a) Zweck der Stiftung ist die Förderung

· der Kunst und Kultur,
· des Heimatgedankens,
· des Denkmalschutzes,
· des Umwelt- und Landschaftsschutzes im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes,
· der Wissenschaft und Forschung

jeweils vornehmlich in Bad Bramstedt.

b) Die Stiftung erfüllt ihren Zweck

durch die Beschaffung von Mitteln für und die Gewährung von Zuwendungen im Sinne des § 58 Nr. 1 AO an andere gemeinnützige Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts zur Förderung der in Absatz 2 genannten Zwecke und

c) durch eigene Maßnahmen insbesondere dadurch, dass die Stiftung

1. auf den Gebieten von Wissenschaft und Forschung Aufträge zu Forschungsvorhaben und wissenschaftlichen Arbeiten im Sinne des Stiftungszweckes vergibt, insbesondere zur Erforschung der Geschichte Bad Bramstedts und Umgegend,
2. ein Heimatmuseum betreibt,
3. auf den Gebieten der bildenden Künste, der Literatur, des Theaters und der Musik als Träger von Veranstaltungen auftritt,
4. Bürger- und Kunstpreise stiftet, Stipendien vergibt, deren Vergabekriterien öffentlich zugänglich gemacht werden (z.B. im Internet),
5. sowie auf den Gebieten der Denkmalpflege und des Denkmalschutzes die Erhaltung und Wiederherstellung von geschützten Baudenkmälern selbst realisiert,
6. auf den Gebieten der Heimatpflege, z.B. mit der Durchführung von Diskussionsforen, Symposien, Heimatabenden und anderen Veranstaltungen, oder mit der Herausgabe von Publikationen

jeweils vornehmlich in Bad Bramstedt.

(3) Die Stiftung wird Ihre Aufgaben abhängig von der Höhe des Stiftungsvermögens wahrnehmen.
Bei einem Kapital von unter 100.000 Euro wird sie sich in erster Linie als Förderstiftung im Sinne des § 58 Nr.1 AO betätigen;
bei einem Kapital bis zu 250.000 Euro wird sie Maßnahmen gemäß Abs. 2 c) Nr. 1, 3, 4 und 6 auch selbst durchführen
und bei einem Kapital von 250.000 Euro oder mehr auch die weiteren Ziffern wahlweise selbst durchführen.

(4) Die Stiftung ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(5) Ein Rechtsanspruch auf Leistungen der Stiftung besteht nicht.

§ 3
Vermögen, Geschäftsjahr


(1) Das Vermögen der Stiftung besteht aus Bankguthaben in Höhe von Euro 30.000.--.
Es ist grundsätzlich in seinem Bestand zu erhalten. Es ist zinstragend in solchen Werten anzulegen, die mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns auszuwählen sind.

(2) Die Stiftung erfüllt ihren Zweck aus den Erträgen des Stiftungsvermögens und aus den Zuwendungen Dritter.

(3) Mittel der Stiftung werden nur für den satzungsmäßigen Zweck verwendet. Die Stifter erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln der Stiftung.

(4) Freie Rücklagen dürfen nur gebildet werden, soweit die Vorschriften des steuerlichen Gemeinnützigkeitsrechts dies zulassen. Der Stiftungsvorstand kann freie Rücklagen dem Stiftungsvermögen zuführen. und Zuwendungen Dritter, die nach dem Willen des Zuwendenden zur Erhöhung des Stiftungsvermögens bestimmt sind (Zustiftungen), sind dem Stiftungsvermögen zuführen, es sei denn die Annahme der Zustiftung wird abgelehnt..

(5) Die Annahme von Zuwendungen, die an Bedingungen oder Auflagen gebunden sind, bedarf der Zustimmung des Vorstandes.

(6) Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(7) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr; es beginnt mit der Erteilung der Anerkennung und endet am 31. Dezember des Kalenderjahres.

§ 4
Organ


(1) Organ der Stiftung ist der Stiftungsvorstand.

(2) Sofern es der Umfang der Geschäftstätigkeit der Stiftung erfordert, kann als weiteres Organ der Stiftung ein Stiftungsrat berufen werden. Es ist Aufgabe des Stiftungsvorstandes, die insoweit notwendigen Regelungen, insbesondere über Anzahl, Amtszeit, Berufung und Abberufung der Mitglieder des Stiftungsrates sowie Beschlussfassung und Aufgaben durch Änderung der Stiftungssatzung zu treffen.

§ 5
Anzahl, Berufung, Berufungszeit und Abberufung der Mitglieder des Stiftungsvorstandes


(1) Der Stiftungsvorstand besteht aus vier bis sieben Personen; ihm gehören an

a) der Stiftungsmitgründer Jürgen Fuhlendorf bzw. sein gemäß Ziffer 3 dieses Paragraphen gewählter Nachfolger,
b) der jeweilige Gildemeister oder ein anderes Vorstandsmitglied der Bramstedter Fleckensgilde von 1560, Bad Bramstedt; das Vorschlagsrecht hat die Bramstedter Fleckensgilde,
c) der jeweilige Gildeschreiber oder ein anderes Vorstandsmitglied der Vogelschützengilde von 1695, Bad Bramstedt; das Vorschlagsrecht hat die Vogelschützengilde,
d) der jeweiligen Bürgermeisterin/dem jeweiligen Bürgermeister der Stadt Bad Bramstedt
e) bis zu 3 weiteren Mitgliedern.

(2) Die Amtszeit der Mitglieder des Stiftungsvorstandes beträgt fünf Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Nach Ablauf seiner Amtszeit führt der amtierende Stiftungsvorstand die Geschäfte bis zur Wahl des neuen Stiftungsvorstandes fort.

(3) Die Mitglieder des Stiftungsvorstandes werden vom bisherigen Stiftungsvorstand gewählt.

(4) Scheidet ein Mitglied des Stiftungsvorstandes vor Ablauf der Amtszeit aus seinem Amt aus, wählt der Stiftungsvorstand für den Rest der Amtszeit des ausgeschiedenen Mitgliedes ein Ersatzmitglied.
Bis zur Ersatzwahl verringert sich die Anzahl der Mitglieder des Stiftungsvorstandes um die Anzahl der ausgeschiedenen Personen.

(5) Ein Mitglied des Stiftungsvorstandes kann aus wichtigem Grund, auch auf Verlangen der für die Stiftungsaufsicht zuständigen Behörde, von den übrigen Mitgliedern des Stiftungsvorstandes abberufen werden. Der Beschluss bedarf der Mehrheit von 2/3n der Mitglieder des Stiftungsvorstandes. Das betroffene Mitglied ist dabei von der Stimmabgabe ausgeschlossen. Es soll zuvor jedoch gehört werden.

(6) Die Mitglieder des Stiftungsvorstandes sind ehrenamtlich für die Stiftung tätig. Ihnen können ihre notwendigen Auslagen, die durch die Tätigkeit für die Stiftung entstanden sind, ersetzt werden.

(7) Der Vorstand wählt aus seiner Mitte eine/n Vorsitzende/n und bis zu zwei Stellvertreter/innen und/oder eine Geschäftsführerin/einen Geschäftsführer.

(8) Der jeweilige „Öllermann“ der Bramstedter Fleckensgilde von 1560 und der der Vogelschützengilde von 1695 dürfen mit beratender Stimme an den Sitzungen des Stiftungsvorstandes teilnehmen. Sie sind zu den Sitzungen einzuladen.
Der Vorstand kann ferner beschließen, dass weitere "Ehrenvorstandsmitglieder" mit beratender Stimme an den Sitzungen des Stiftungsvorstandes teilnehmen dürfen; auch sie sind zu den Sitzungen einzuladen.

§ 6
Aufgaben des Stiftungsvorstandes


(1) Der Stiftungsvorstand hat für die dauernde und nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks zu sorgen. Er führt die Geschäfte der Stiftung. Der Vorstand ist berechtigt, dem Umfang der Stiftungsgeschäfte entsprechend eine ehren-, neben- oder hauptamtliche Geschäftsführung einzusetzen.

(2) Der Stiftungsvorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich mit mindestens zweien seiner Mitglieder. Eines dieser Mitglieder muss die/der Vorsitzende oder ein/e stellvertretende/r Vorsitzende/r des Stiftungsvorstandes sein. Im Innenverhältnis sind die stellvertretenden Vorstandsmitglieder verpflichtet, von ihrer Vertretungsbefugnis nur bei Verhinderung der/des Vorsitzenden Gebrauch zu machen.

§ 7
Einberufung, Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung des Stiftungsvorstandes


(1) Der Stiftungsvorstand wird von seiner/m Vorsitzenden, bei ihrer/seiner Verhinderung von der/dem ersten stellvertretenden Vorsitzenden, schriftlich unter Bezeichnung der einzelnen Punkte der Tagesordnung mindestens einmal im Kalenderjahr einberufen.
Die Einberufung erfolgt in Schriftform oder, soweit ein Mitglied seine E-Mail-Adresse mitgeteilt und einer Einladung per E-Mail zugestimmt hat, in Textform (§ 126 b BGB: E-Mail) unter Angabe der Tagesordnung.
Die Ladungsfrist beträgt mindestens sieben Tage; sie kann im Einvernehmen aller Mitglieder des Stiftungsvorstandes verkürzt werden. Der Stiftungsvorstand ist auch einzuberufen, wenn ein Mitglied es unter Angabe des Beratungspunktes verlangt.

(2) Der Stiftungsvorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

(3) Der Stiftungsvorstand beschließt, außer in den Fällen des § 5 Abs. 5 und der §§ 9 und 10, mit der Mehrheit seiner anwesenden Mitglieder. Der Stiftungsvorstand kann einen Beschluss auch fassen, wenn die Mitglieder ihre Zustimmungen mehrheitlich schriftlich, per Telefax oder E-Mail erklären (Umlaufverfahren) und mit dem Verfahren einverstanden sind. So gefasste Beschlüsse sind auf der nächsten Vorstandssitzung bekannt zu geben.

(4) Über die in den Sitzungen des Stiftungsvorstandes gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie ist von der/dem Vorsitzenden und einem weiteren Mitglied des Vorstandes zu unterschreiben. Alle Beschlüsse des Stiftungsvorstandes sind zu sammeln und während des Bestehens der Stiftung aufzubewahren.

§ 8

entfallen

§ 9

entfallen

§ 10
Satzungsänderung


1. Die Änderung der Satzung ist zulässig, wenn

1. der Stiftungszweck und die Gestaltung der Stiftung nicht oder nur unwesentlich verändert werden
oder 
2. dies wegen einer wesentlichen Veränderung gegenüber den im Zeitpunkt der Entstehung der Stiftung bestehenden Verhältnissen angebracht ist.

2. Beschlüsse über eine Satzungsänderung zu § 10 (1) Ziffer 1 bedürfen der Zustimmung von 2/3n, Beschlüsse zu § 10 (1) Ziffer 2 der Zustimmung aller Mitglieder des Stiftungsvorstandes sowie der Genehmigung der für die Stiftungsaufsicht zuständigen Behörde.

§ 11
Umwandlung, Zusammenlegung, Auflösung


(1) Der Stiftungszweck kann geändert werden, wenn die der Stiftung gesetzte Aufgabe weggefallen ist oder in absehbarer Zeit wegfallen wird (Umwandlung).

(2) Die Stiftung kann mit einer anderen zu einer neuen Stiftung zusammengelegt werden, wenn die Erfüllung des Stiftungszwecks nur noch auf diesem Weg ganz oder teilweise fortgesetzt werden kann.

(3) Die Stiftung kann aufgelöst werden, wenn

a) über 10 Jahre lang keine Leistungen erbracht worden sind oder
b) der Stiftungszweck auf unabsehbare Zeit nicht erfüllt werden kann.

(4) In den Fällen der Absätze 1 bis 3 ist die Zustimmung aller Mitglieder des Stiftungsvorstandes sowie die Genehmigung der für die Stiftungsaufsicht zuständigen Behörde erforderlich.

§ 12
Vermögensanfall


Im Fall der Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen an die Stadt Bad Bramstedt, die es ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke im Sinne der Abgabenverordnung zu verwenden hat und zwar ausschließlich für Zwecke im Sinne des § 10 b Abs. 1 Satz 2 EstG.

Bad Bramstedt, den 05.11.2004

geändert durch Vorstandsbeschluss vom 10.03.2010
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